Neujahrsgruß 2026
Die Welt wird grad ziemlich durcheinandergewirbelt, wie letztes Jahr treffsicher vorausgesagt. Und das geht in diesem Jahr ganz sicher so weiter.
Für uns als Unternehmen hat sich Ende 2025 eine nicht ganz kleine Änderung ergeben, wir haben mit Natural Power einen neuen Eigentümer.
Was das angeht, sind wir sehr zuversichtlich, in „guten Händen“ zu sein und auch Ihnen daraus Vorteile generieren zu können. Wir freuen uns jedenfalls auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, die wir mit den vielen neuen Kollegen in UK, Irland, Frankreich, Italien und USA jetzt haben.
Die Basis unser aller Geschäft, die Erneuerbaren Energien und damit unmittelbar verknüpften neuen Technologien, entwickeln sich hinsichtlich der Fundamentaldaten zu einem weltweiten Tsunami mit exponentiell steigender Höhe.
Den zu stoppen, scheitert jeder Ölscheich, Diktator, Autokrat und Auf-dem-Weg-zum-Diktator. Wirklich bedauerlich ist, dass das fossile Imperium in seinem Todeskampf gerade die halbe Welt einzureißen scheint.
Obwohl man zwischendurch schon mal von Frust gepackt sein kann, mit den ganzen exponentiellen Treibern ist das Glas weiter voll geworden. Gerade sind zwei dazugekommen. LKW und Busse, bisher ein ziemliches Problem, dem man mit E-Fuels und Brennstoffzelle beikommen wollte. Das ist Geschichte. Auch hier wird sich die Batterie durchsetzen. So wie heute in Afrika die BEVs bereits die alten Mercedes verdrängen. Und damit wird für diesen riesigen Bereich mindestens um den Faktor 3 weniger Primärenergie benötigt werden.
Diese unaufhaltsame Entwicklung scheint in der Bundesregierung und natürlich ganz besonders in der bayerischen Staatskanzlei nicht verstanden zu sein.
Da werden Steuergelder für H2-PKWs verplempert und der Range-Extender soll der entscheidende Baustein sein, die Verbrennertechnologie zu retten. Der selige Franz Josef Strauß, so gerne von der staatstragenden Partei in Bayern zitiert, rotiert im Grab. Der war grundsätzlich nämlich ein Anhänger von Zukunftstechnologien. Man kann zu Kernkraft stehen wie man will, aber zu FJSs Zeit war es DIE Zukunftstechnologie, die günstigen Strom, Unabhängigkeit und Sauberkeit der Stromerzeugung versprach. So wie heute die Erneuerbaren. Er wollte raus aus der Kohle, übrigens auch aus Klima- und Umwelterwägungen, und nicht deren Laufzeit verlängern.
Und der ganze Zirkus ausgerechnet jetzt, wenn sich die deutschen Autobauer bei E-Autos wieder im technischen Spitzenfeld anfangen zu etablieren. Wahrscheinlich wird der Aiwanger Hubsi, nachdem er sich wirklich löblich (man muss ihn auch mal loben) um die bayerische Windenergie und insbesondere die Genehmigungszeiten gekümmert hat, demnächst persönlich ein Start-Up, die 1. Bayerische Dampfkutschen-Manufactur“, die sich um die Entwicklung hocheffizienter Kolbendampfmaschinen bemüht, betreuen.
Überhaupt fehlt manchmal Ernsthaftigkeit in der Politik, insbesondere der bayerischen. Z.B. die ganzen Querschüsse aus der Staatskanzlei gegen die Plastikdeckel-EU-Regel. Der Bayer ist es nämlich gewohnt, aus einem Maßkrug mit Zinndeckel zu trinken. Und zwar schon die Muttermilch. Er wird also mit einem Plastikdeckel zurechtkommen, der dann auch nicht die so gern als herrlich zitierten bayerischen Landschaften verschandeln kann. Die Diskussion um die Deklaration veganer Wurst braucht man nicht zu erwähnen.
Vieles könnte auch daran liegen, dass die wenigsten Politiker Ingenieure sind, sondern sich unverhältnismäßig viele von ihnen eher damit auskennen zu glauben, Naturgesetze mit Papierparagrafen verbiegen zu können.
Deutschland hat zwei Dinge groß gemacht. Unsere Zukunft generierenden Ingenieure im Verein mit der qualifizierten Arbeiterschaft und die einst hocheffiziente Bürokratie.
Darauf sollten wir uns besinnen, wenn wir Europa und Deutschland groß machen wollen.
Und in dem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes Jahr 2026 mit neuen Exponentialkurven.
P.S.: Natürlich findet unser Kolloquium auch dieses Jahr statt. Wie immer im historischen Gewächshaus, Schloss Nymphenburg. Reservieren Sie sich schon mal den 17.6.2026.
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