Neujahrsgruß 2021


Liebe Geschäftspartner, sehr geehrte Damen und Herren,

gerade ist ein Jahr zu Ende gegangen, das seinen Platz in den Annalen sicher hat.

Nicht nur, weil dieser unsägliche US-Präsident endlich sein Amt abgeben muss. Denn das dürfte wohl COVID-19 zu „verdanken“ sein. Nur, zu welchem Preis? Tote, die sich in Millionen bemessen, Existenzen, die sich in zig Millionen bemessen. Ein Verlust an Lebensqualität, der sich schwer messen lässt. Eine Katastrophe also.

Eine Katastrophe, die, weil so offensichtlich, zum Handeln zwingt. Noch nie wurden Impfstoffe so schnell entwickelt. Die Kavallerie, die uns hoffentlich demnächst rettet. Derweil schauen wir fassungslos ins Spaßbad in Wuhan und die Karaoke Clubs in Taiwan. Und verharren zwischen Teil- und Volllockdown und allzu vielen Gräbern. Die andere Katastrophe, die fast vergessene (naja, im Sommerloch soll von epischen Waldbränden in Kalifornien berichtet worden sein), die mit immer stärkerer Wucht auf uns zurollt, nennen wir euphemistisch Klimawandel. Und warten. Auf die Kavallerie?

Wir könnten die Pandemie nutzen, um daraus zu lernen. Nicht nur für die nächste Pandemie, die Parallelen zur Klimakatastrophe sind offensichtlich. Selbstverständlichkeiten als Ziel hier (kein Kollaps des Gesundheitssystems), kein Ziel dort (1,5°C oder 2°C, beide katastrophal). Wenn die Abwendung des Bankrotts das finale Ziel ist, dann gute Nacht.

Wir nehmen hin, dass im höchstentwickelten Industrieland Europas die Testkapazitäten kollabieren. Schnelltests sind aber kein „Goldstandard“! Also lieber weniger testen, statt in Massen dort, wo es brennt. Außerdem wäre es schwierig, dann die vielen Positiven nachzuverfolgen. Die Bundeswehr könnte das vielleicht, aber die soll besser in der Kaserne ihren Schrott bewachen. Die Corona-App? Wichtig, was Hacker dazu meinen. Nicht, was Pandemieexperten für erforderlich halten. Lieber ein paar Milliarden Euro mehr Kurzarbeitergeld.

Investitionen in Klimaschutz? Fehlt jetzt das Geld. Stattdessen stellen wir PV-Anlagen diesseits der 20 Jahre ab. Eine unbürokratische Lösung? Nicht mit Herrn Minister Altmaier. Zig GW Windkraft sind wegen Flugsicherheit blockiert. Es ist wissenschaftlich nicht evident, dass es keine Risiken gibt. Da ignorieren wir doch lieber die wissenschaftliche Evidenz der Klimakatastrophe.

Die Parallelen lassen sich zigfach ziehen. Unsere Politiker scheitern angesichts gewaltiger Herausforderungen, die notwendigen Ziele zu formulieren. Im Bedenken und dem Aufzeigen nebensächlicher Risiken sind wir Weltmeister. Da etwas zurücknehmen und dafür wieder Fußballweltmeister werden? Das gemütliche Elend ist schon bequem. Jedem wird‘s ein bisschen recht gemacht. Nur helfen tut‘s am Ende keinem wirklich. In Franz-Josef Strauß’ Worten: Everybody‘s Darling is everybody‘s Depp.

Und so wird die Führungslosigkeit solcher Politik - in so vielen Demokratien - von widerwärtigen Figuren genutzt. Ob sie Trump oder Höcke heißen, sie sprießen wie die Krokusse im Frühjahr. Und punkten mit listigen Slogans. Als Vision sich zuerst und natürlich ohne Lösungen.

Machen wir es doch anders und gehen es positiv an. Indem wir Lösungen suchen, entwickeln und nutzen. Und schauen auf die Chancen!

Corona unter Kontrolle, dafür wieder Oktoberfest.

Klimakatastrophe abgewendet, dafür viele Zukunftsarbeitsplätze, keine Kriege mehr um Öl, Milliarden ein lebenswertes Zuhause bewahrt – eine bessere Welt für uns alle!

Das sind doch lohnende Ziele. Vielleicht ließen sich die Menschen dafür sogar begeistern?

Was unser Klima angeht, sind wir die Kavallerie! Also geben wir unseren Pferden die Sporen und reiten gemeinsam. Gegen die Klimakatastrophe!

Auf 2021!

Fast hätten wir es vergessen. Wir haben uns im vergangenen Jahr viele Gedanken über unser Leitbild gemacht. Es wird nun von diesem Satz geprägt:
 
Solutions for renewables.  With passion.
For our Future.


 
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